Wie entsteht eigentlich so ein Blog-Beitrag?

Da Bloggen nicht nur ein bißchen schreiben und klicken ist, wollten wir mal darstellen, wie so ein Blog-Beitrag bei uns entsteht. Instagram oder Facebookbeiträge entstehen ähnlich, sind ja aber in der Regel kürzer und somit weniger intensiv.  

Zuerst brauchen wir natürlich eine Windel. Hier sind wir vor allem auf die Shops und Hersteller angewiesen und die Windel muss zum Blog passen (bio, kbT, oekotex, ohne Mikrofleece usw.). Meistens haben wir Glück und der Shop fragt an, ob wir eine Review mit einem neuen Produkt machen wollen. Manchmal schreiben wir aber auch proaktiv oder schleichen lange um ein Produkt herum. Die Windel bekommen wir zugeschickt – sie ist quasi die Gegenleistung für unseren trotzdem unvoreingenommenen Beitrag. Daher markieren wir das auch für euch in jedem Beitrag extra. Geld fließt ansonsten keins – wir werden also nicht reich mit dem Blog! Außer ihr spendiert uns viel Tee (siehe unten)!  

Ist die Windel dann gefunden und bei uns eingetroffen, machen wir meistens ein Unboxing-Video für Instagram und Facebook. Dies dient dazu, dass ihr schon mal seht, was es neues gibt und was demnächst für euch verbloggt wird. Oft kommen dann auch schon die ersten Fragen zum Produkt!

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Windelcheck: Flatwindel von Veru über Schatzkind

Ein Beitrag von Alicia:

Von der Windelmarke Veru hatte ich schon gehört, Stephanie von SCHATZKIND gab mir die Möglichkeit diese für euch zu testen und zu verbloggen. Sie schickte mir drei Modelle zu: Eine Flatwindel in zwei Größen, eine Höschenwindel und ein Schlupfhöschen. Die letztere hat unsere Windelfrei-Expertin und Co-Autorin Fee auf ihre Windelfrei-Tauglichkeit geprüft.

Über den Onlineshop Schatzkind:

Stephanie ist 28 Jahre alt und kommt aus Ingolstadt. Seit der Geburt ihres Sohnes beschäftigt sie sich mit dem Thema Stofwindeln. Sie ist selbst Stoffwindelberaterin (ausgebildet bei den Stoffwindelexperten). Ihre Stoffwindel-Sucht hat sie dann zum Beruf gemacht und neben der Beratung auch einen Shop eröffnet. Dort vertreibt sie diverse Produkte wie Überhosen aus PUL von NappiMe, aus Wolle von Responsible Mother und eben auch die Höschenwindeln von ByVeru. Über ihre Produkte macht sie auch immer tolle Videos, die ihr euch im Shop oder bei Youtube angucken könnt!

Über Veru:

Veru, das ist Veronika Trkolova. Sie ist 34 Jahre alt und kommt aus Tschechien. Vor fast 6 Jahren verliebte sich Veru in Stoffwindeln -da war ihre Tochter 9 Monate alt. Erst fand sie nur die Designs der Windeln schön, doch dann stellte sie fest, wie toll Stoffwickeln ist: ökologisch, ökonomisch, gesünder! Also fing sie an eigene Stoffwindeln für ihre Tochter zu nähen. Und dann für ihre Schwester. Und dann für Freunde. Und so fing dann alles an. Step by Step, wie sie selbst sagt. Die Firma gibt es nun schon drei Jahre und beschäftigt vier Näherinnen. Nur die Taschen, die man zB bei Instagram sieht, näht sie alleine.

Über die Flatwindel:

Die Flatwindel ist eine Konturwindel. Nie gehört? Diese sind wirklich selten! Dabei ist das System eigentlich total toll. Es kommt ohne Snaps und Klett aus – also Plastikfrei. Zum Schließen empfiehlt sich aber ein Snappi – damit kann man auch noch präsizer einstellen als mit Klett oder Snaps! Und das sogar geräuschlos! Also eigentlich total viele Vorteile der Konturwindel! Man kann die Flatwindel allerdings auch ohne Snappi schließen. Das zeigt Euch Stephanie in ihrem Video!

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Windelcheck: All-in-three von Sausekind (Ai3)

Ein Beitrag von Alicia:

Das Label Sausekind habe ich bei Instagram entdeckt. Für meine Instagram-Seite bot ich ihr eine Kooperation/Review an – daraus wurde dann allerdings doch dieser Blog-Bericht für Stoffwindelguru, denn bei Mareike gibt es tolle Stoffwindeln aus Naturmaterialien und sie hat noch viele spannende Ideen im Gepäck. Das paßt hier natürlich bestens rein.

Über Sausekind:

Sausekind das ist Mareike – gut, eigentlich ist sie die Mama vom Sausekind (und demnächst von gleich Zweien). Aber das Label besteht tatsächlich bisher nur aus Mareike. Sie näht noch alles selbst per Hand.

Neben der Liebe zum Nähen und zu schönen Stoffen wurde sie kurz nach der Geburt ihrer Tochter von der Liebe zu Stoffwindeln gepackt. Aus der Kombination dieser beiden Leidenschaften ist dann nach viel Rumprobieren und Testen SAUSEKIND entstanden. Seit 2018 fertigt sie in einer kleinen Nähwerkstatt in liebevoller Handarbeit schöne Windeln und mehr (wie z.B. auch Windeltaschen und Kleidung). Das alles macht sie noch nebenberuflich, denn sonst ist Mareike gelernte Sozialpädagogin und arbeitet in der Behindertenhilfe.

Die Stoffwindeln näht Mareike nach den Schnittmustern aus dem Fluffstore. Dort gibt es unendlich viele Anleitungen, um sich selbst Stoffwindeln zu nähen. Wer sie verkaufen möchte, braucht dafür eine Lizenz – so wie Mareike. Und ich kann nicht mal einen Knopf annähen 🙂

Über die Stoffwindel:

 

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Windelcheck: Bamboolik All-In-One Bambus

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Juhu! Der erste Windelcheck für die liebe Leen von Fratzhosen* ist fertig. Die Bamboolik AIO wird nicht nur durch den Windelcheck laufen, sondern es gibt auch noch einen kleinen Vergleich zwischen der alten und neuen Version. Euch interessiert der Unterschied zur TotsBots EasyFit Star? Los geht´s!

Mit dem Gutscheincode „GURU7BA“ (und „Julia Beck“ als Beraterin anklicken), bekommt ihr bis zum 30.06.2017 einen einmaligen Rabatt über 7% 🙂 für den gesamten Onlineshop von Fratzhosen* .

Über Bamboolik:

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Das Unternehmen Bamboolik wurde im Jahr 2012 von Zuzka Hloušková und Radka Martínková quasi am Küchentisch gegründet. Der Wunsch, eine Windel zu konzipieren, die eine optimale Passform während der gesamten Wickelzeit bietet und dabei noch variabel zu benutzen ist, ohne zusätzliche Windeln zu kaufen, trieb die beiden an. Getragen wird das Ganze von den zwei Säulen Ethik und Ökologie. Ethisch, weil sie 40% ihrer Windeln von Behinderten-Werkstätten herstellen lassen. Ökologisch, weil sie auf den Rohstoff Bambus setzen, welcher im Anbau ohne Pestizide auskommt und extrem pflegeleicht ist.

Über die Materialien:

Die Innenseite der All-In-One mit Pocketfunktion ist aus 65% Bambusviskose, 28% Baumwolle und 7% Elastan zusammengesetzt. Die Außenschicht besteht aus atmungsaktivem Polyester (mit Polyurethan laminiert). Im Lieferumfang ist eine Einlage zum Einsnapen enthalten und sie besteht genauso wie die Innenseite der Windel, aus Bambusviskose, Baumwolle und Elastan. Bambus ist extrem schnell nachwachsend und braucht keine Pestizide. Ideal eigentlich. Leider kann man aus der Bambusfaser direkt keinen Stoff spinnen. Sie muss aufgespalten werden. Dies gelingt indem sie gehäkselt, alkalisch behandelt und dann in Form gespritzt wird (diese Verarbeitung wird für den Bamboolik-Stoff in Europa durchgeführt). Hinweis auf das Verfahren gibt immer der Zusatz „-Viskose“. Bambusviskose ähnelt in ihren Eigenschaften stark der Baumwolle, sie ist saugstark und speichert Nässe gut. Der nässeschützende PUL-Stoff der Windel kommt bisher aus den USA, hier wird aber gerade nach einem regionaleren Hersteller gesucht.

Waschen: Die Außenwindel und die Einlage dürfen ganz normal bei 60° C in die Waschmaschine. Sogar mal bei 90° C, jedoch nur wenn es nötig ist (z.B. bei Durchfallerkrankungen o.ä.). Der PUL wird dadurch etwas strapaziert. Der PUL hat keine Empfehlung für den Trockner, die Einlage hingegen schon. Ich habe hier alles zusammen in den Trockner geworfen und hatte auch nach Monaten keine Probleme oder Veränderungen. Zum Waschen muss die Einlage aus der Windel geholt werden. Direkt aus der Waschmaschine kam die Einlage bei uns leider sehr verkrumpfelt heraus, was sich nach dem Trocknen beim Stopfen als lästig herausstellte. Vermeiden ließ sich dies, durch Glattziehen im feuchten Zustand. Nach Rücksprache mit Bamboolik ist dies so nicht gewollt und wohl ein Materialproblem, das in nächster Zeit gelöst werden wird.

Über die Passform/Schnitt:

Der erste Eindruck beim Anlegen: ein anderer Schnitt wie gewohnt. Bamboolik arbeitet mit mehreren Physiotherapeutinnen zusammen und ist bemüht, die Windel optimal für das Kind zu schneiden. Für die perfekte Beinfreiheit wird empfohlen, die Beine beim Wickeln anzuwinkeln, so legt sich die Windel in Position.

Mit dem vorne zusätzlich eingearbeiteten Bauchbündchen konnte ich erstmal nicht viel anfangen. Nach zwei drei Mal Anlegen saß die Windel dann aber echt gut und sie macht mittlerweile eine super ‚Figur‘. Die Windel liegt im Bauchbereich eigentlich immer optimal. Manchmal stehen Windeln anderer Marken im Bauchbereich leicht ab oder drücken bei Bewegung. Das ist hier wirklich gut gelöst: Beim Spielen im Sand hat sich das Bauchgummi sehr bewährt, keine Sandberge mehr in der Windel und trotzdem keine Abdrücke am Bauch. Top!

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Auch die Beinbündchen sitzen sehr schön bei unserem schmalen, langen Kind. Angesetzt ist die Windel vom Hersteller von 4 – 15 kg. Bei uns hätte sie mutmaßlich ab 4.5 kg gepasst und wie lange sie weiterhin passen wird, stellt sich noch heraus. Es ist aber hier bei aktuell 10,5 kg noch viel Luft nach oben.

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Neben den einfachen Beinbündchen hat sie (ähnlich der Kaddili) eine „Kackabremse“ in der Windel eingearbeitet (siehe Bild). Diese Bremse kommt besonders bei Muttermilchstuhl oder Durchfall sehr gelegen.

Zum Klettverschluss: I like! Wirklich sehr hochwertiger,tief positionierter Klettverschluss, der nicht in den Bauchbereich drückt. Die Größeneinstellung gelingt über zwei Reihen Snaps, dreifach zu verkleinern. Sehr speziell ist die einsnapbare Einlage. Sie hält übrigens auch einfach so, ohne den Snap in der Windel. Der Snap ist ein nettes Feature. Denn wenn die Einlage etwas verknuddelt in die Windel kommt, erhält sie durch den Snap Stabilität.

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Über die Saugfähigkeit

Wow, eine sehr positive Überraschung. Sie saugt bei uns ungefähr so viel wie die TotsBots Easyfir V5 Star AIO und ist dabei etwas schmaler (Vergleich unten). Wenn es mal länger auf Tour geht, greife ich fast immer zur Bamboolik. Geboostet werden kann sie bei Bedarf zum Beispiel mit den kleinen Einlagen von Bamboolik*. Diese werde ich in den nächsten Monaten noch testen dürfen. Das heißt es gibt dann ein Update für große Kinder.

Neue vs alte Version :

Viele kennen die Bamboolik AIO noch in der alten Version. Die wesentliche Veränderung: der Stoff (siehe Bilder unten)! Sie ist um etwa 10% saugfähiger wie ihr Vorgängermodell. Da wir Dank Fratzhosen beide Versionen testen durften, können wir das bestätigen: Die alte Windel gelang etwas schneller an ihre Aufnahmekapazität.

TotsBots und Bamboolik im Vergleich:

Die TotsBots Easyfir V5 Star AIO testen wir schon länger wie die Bamboolik, sie sind aber in puncto Saugvolumen und Zuverlässigkeit in etwa zu vergleichen. Die TotsBots besteht aus einem Stück und man hat etwas weniger Arbeit in der Vorbereitung. Dafür kann man die Bamboolik als Hybridwindel verwenden: Als Trainer, mit Wegwerfeinlagen oder mit der jeweligen Einlage, angepasst an das nötige Pipivolumen. Mehr dazu gibt es bald nach einer erneuten Testphase. Die TotsBots hat zusätzlich einen Kunstfaseranteil im Inneren der Windel, welcher manchmal nicht vertragen wird. Die Klettverschlüsse der TotsBots können durch ihre hohe Positionierung am Bauch reiben. Die Verschlüsse der Bamboolik liegen dagegen weiter vom Bauch weg. 50/50 also im Vergleich TotsBots/Bamboolik. Die TotsBots gibt es übrigens auch bei Fratzhosen zu kaufen: hier*.

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Links TotsBots / Rechts Bamboolik

Über den Preis:

Die All-In-One von Bamboolik gibt es bei Fratzhosen für 26,90 €* zu kaufen.

Resumee:

Eine schmale und sehr gut saugende Bambuswindel, der wir hier sehr vertrauen. In stressigen Zeiten und wenn der Windelwechsel etwas länger warten muss, konnten wir uns bisher auf sie verlassen. In der Produktion wird auf soziale Projekte gesetzt, das ist ein Plus. Bambus ist im Anbau sehr klimaschonend, aber in seiner Weiterverarbeitung mit der alkalischen Herstellungsmethode ein Kritikpunkt. Dennoch besser wie Mikrofaser, da Bambus generell hautsympathischer und Schwallpiesel-freundlicher ist. Das Bauchbündchen gegen Sandberge in der Windel und die Hybridfähigkeit sind unsere persönlichen Highlights. Vielen Dank Leen für den Auftrag zum Windelcheck!

Unsere Note:

1,5.

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Dir gefällt unsere „Windelschnecke“? Hier kannst du sie shoppen*.

*Diese Links enhalten Affiliate Links, ich bekomme einen kleinen Prozentanteil wenn ihr über den Link tatsächlich etwas kauft. Für euch enstehen keine Mehrkosten und der Blog „Stoffwindelguru“ darf weiter für euch wachsen und Berichte schreiben! DANKE!

 

 

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Windelcheck: Smart Bottoms Dream Diaper AIO

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Seit kurzer Zeit gibt es die Dream Diaper von Smart Bottoms* bei Stoffywelt zu kaufen. Drei Monate testen wir sie nun und fühlen uns reif für den Windelcheck. Vielen Dank an Michelle für den netten Kontakt 🙂 .

Über Smart Bottoms:

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Christy Malone informierte sich kurz nach der Geburt ihrer zweiten Tochter darüber, wie Wegwerfwindeln hergestellt werden und was für Materialien quasi 24 Stunden direkt auf der Babyhaut liegen. Das hat sie so geschockt, dass es für sie keinen Weg mehr zurück gab: Ab sofort mussten Stoffwindeln her. Allerdings hatte ihre Tochter massive Probleme mit Mikrofaserwindeln: Polyesterallergie (laut Christy haben 25-50% der Babys dieses Problem) ! Auf der Suche nach einer amerikanischen Firma, die moderne Windeln aus biologischer Baumwolle herstellt, ist sie zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. So beschloss sie zusammen mit ihrem Mann, Prototypen ihrer Idee von biologischen All-In-Ones herstellen zu lassen. 2010 startete Christy in Michigan ihre Firma Smart Bottoms, die schnell ein Erfolg wurde. Die All-In-One ist innen komplett mit Biobaumwolle verkleidet, welche nicht nur biologisch hergestellt ist, sondern bis zum Schluss der Produktion auf chemische Behandlungen verzichtet. Das ist das Besondere an Smart Bottoms: die Baumwolle wird im letzten Produktionsschritt nur mit siedendem Wasser behandelt. Christy ist der festen Überzeugung, dass man Babys so wenig wie möglich Chemie aussetzen sollte. So geschehen mit den Windeln von Smart Bottoms. Mittlerweile gibt es neben der All-In-One mit Biobaumwolle (Windelcheck hier), der „Dreamdiaper“ und All-In-Ones in Newborngröße* auch Überhosen* (Windelcheck folgt), Wetbags*, Trainerhöschen, Schwimmwindeln und noch einiges mehr.

Über die Materialien:

Das hat Smart Bottoms einfach raus: die Innenseite der Windel besteht inklusive der angesnapten Einlage aus 55% Hanf und 45% Biobaumwolle (GOTS zertifiziert) angebaut in Indien und in den Niederlanden überprüft. Die Außenseite besteht aus 100% atmungsaktivem, sehr hochwertigem Polyester (mit Polyurethan laminiert). Verarbeitet wird sie komplett in den USA. Wie schon im Thirsties Artikel erwähnt, ist Hanf das nachhaltigste Material, wenn es um Stoffwindeln geht.

  • Hanf benötigt beim Anbau keine Pestizide/Herbizide
  • Ist extrem robust („Unkraut“)
  • Verbraucht sehr wenig Wasser
  • Hanffaser ist zudem unempfindlich und sehr saugstark

Testteam „Worms“ hatte über den gesamten Testzeitraum keinen Trockner. Die Windel musste an der Luft getrocknet werden und wurde so hart/weich wie beispielsweise ein an der Luft getrockneter Baumwollsocken. Das ist für so einen hohen Hanfanteil ziemlich gut und hat uns überzeugt. Auch trocknete sie zügig, genauso wie reine Baumwollwindeln. Da die Windel über eine Pockettasche verfügt und die Einlage nur angesnapt ist, geht das Trocknen in etwa so fix wie bei der 3.1.

Die Waschroutine gestaltet sich unkompliziert:

  • Die Windel muss im Gegensatz zur Smart Bottoms 3.1 All-In-One nicht sechsmal vorgewaschen werden, um ihre höchste Saugkapazität zu erreichen. Die natürlichen Öle sind der Windel bereits größtenteils entzogen und sie saugt ab der ersten Wäsche
  • 60°C waschbar und trocknergeeignet. Bei Team Karlsruhe kam die Windel trotz Hanfanteil durchgetrocknet aus dem Trockner und musste nicht noch zusätzlich auf die Heizung
  • Oder jetzt im Frühjahr/Sommer einfach auf die Leine hängen 😉

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Über die Passform:

Im Vergleich zur Smart Bottoms 3.1 All-In-One sind uns keine Unterschiede aufgefallen. Smart Bottoms Windeln sind eher hoch geschnitten, enden quasi kurz unter dem Bauchnabel. Der Schritt ist schmal, die Beinbündchen weich und abgerundet. Allerdings muss man auch hier unbedingt darauf achten, die Beinbündchen nach innen zu rollen, damit die Nässe nicht nach außen tritt. Die Baumwolle sollte also von außen nicht mehr sichtbar sein. Die Snaps zum Verschließen der Windel, sitzen bei der Smart Bottoms sehr tief. Da kann es schnell eng am Oberschenkel werden. Unsere Testbabys waren trotz relativ schmaler Beine in der letzten oder vorletzten Einstellung. Gegebenenfalls muss die untere Reihe des Verschlusses etwas weiter gestellt werden als die obere. Beide Testteams sind von dem Schnitt des Verschlusssystems bis heute nicht absolut überzeugt. Wenn man die Windel vom Gefühl her eine Einstellung zu groß lässt, kann man aber Abdrücke vermeiden. Rein optisch sitzt sie am Kind sehr schön und macht keinen Hummelpo (siehe Fotos). Laut Hersteller passt die Windel von 5-16 kg. Für uns gut vorstellbar: die kleinste Einstellung ist etwas schmaler wie die Blueberry (die bei uns ab 5 kg gepasst hat) und in die größte Einstellung der Leibhöhe kann das Testbaby mit  13 Monaten noch ordentlich reinwachsen. Insgesamt gibt es vier Snapreihen in der Leibhöhe zum Mitwachsen, was wir super finden. Am Bauchumfang könnte es allerdings bei manchen knapp werden. 

Über die Saugfähigkeit:

Die Windel mit der zugehörigen langen Einlage ist in ihrer Saugfähigkeit mit der Smart Bottoms 3.1 in etwa gleichzusetzen. Ihre Leistungsgrenze hat sie bei dem 13 Monate Kind (Viel- & Schwallpiesler) ohne Booster bei 2 Stunden erreicht und nicht ausgelaufen. Um die Zeit zu erhöhen, einfach einen Thirsties Hanf/Baumwollbooster* in die Pockettasche einlegen. Bei noch mehr Pipivolumen ist auch noch Platz für eine Little Lamb* Einlage. Wichtiger Tipp: In die Pockettasche bei Viel-& Schwallpieslern keine Mikrofleece Einlage als Oberseite verwenden. Das Mikrofleece ist kurz wasserabweisend bis es saugt, da kann das Pipi dann aber schon zu den Bündchen gelaufen sein. Unter Naturfasern also am besten immer Hanf/Baumwollgemische oder Bambus verwenden.

 Smart Bottoms Dream Diaper vs AIO 3.1 :

Spannend war auch die Frage: Was sind die Unterschiede zur AIO 3.1 und welche ist besser?

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Wir persönlich würden das Material der 3.1 bevorzugen, weil es kuscheliger ist und genauso viel saugt wie die Dream Diaper. Die Einlage (bei der Dream Dialer länger und schmaler) darf gerne angenäht sein wie bei der 3.1, aber die Pocketfunktion vermissen wir bei der 3.1 sehr. Das Einwaschen der 3.1 hat uns auch nicht wirklich gestört. Die Pocketöffnung der Dream Diaper ist leider sehr „labberig“ und das angenähte Waschzettelchen stört ein wenig. Hier empfielt es sich, die Pocketlasche beim anziehen schön straff zu ziehen, dass sie nicht verknittert. Toll für uns wäre die AIO 3.1 mit einer Pockettasche 😉 . Leider also kein eindeutiger Sieger.

Über den Preis:

Die Windel gibt es bisher exklusiv bei Stoffywelt* und kostet 27,90 €.

Resumee:

Die Materialien sind super, die Saugfähigkeit mit einem passendem Booster überzeugend und die Designs einfach zum Dahinschmelzen. Wer mit der Passform der Smart Bottoms 3.1 glücklich ist, sollte der Dream Diaper eine Chance geben die Traumwindel zu werden, denn der Schnitt ist identisch…die Dream Diaper hätte es verdient.

Unsere Note:

1,5.

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Dir gefällt unsere „Windelschnecke“? Hier kannst du sie shoppen*.

*Diese Links enhalten Affiliate Links, ich bekomme einen kleinen Prozentanteil wenn ihr über den Link tatsächlich etwas kauft. Für euch enstehen keine Mehrkosten und der Blog „Stoffwindelguru“ darf weiter für euch wachsen und Berichte schreiben! DANKE! 

 

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