DIY-Gastbeitrag: Upcycling-Stoffwindel!

Höschenwindel, Konturwindel und Einlagen

Alexandra aus München hat zwei große Leidenschaften: Nähen und Stoffwindeln. Neben der Stoffwindelberatung kann man bei ihr auch lernen, wie man Stoffwindeln selbst näht. Für unseren Blog hat sie einen genialen Blogbeitrag geschrieben, wie man Schritt-für-Schritt aus alten Stoffen seine eigene Upcycling-Stoffwindel herstellt. Stoffwindeln aus Materialien herzustellen, die man nicht mehr tragen kann oder möchte, ist die umweltfreundlichste Art des Stoffwickelns. Dazu kommt, dass hier sicher alle Schadstoffe herausgewaschen wurden, die leider bei Neuware meist Standart sind. Also traut euch und zeigt sie nach dem Fertigstellen unbedingt her! Eure Werke wollen wir natürlich sehen: Verlinkt uns, wenn ihr fertig seid!

Alexandra:

Auch gekaufte Stoffwindeln sind, wenn man es genau nimmt, selbstgenäht. Warum sich also nicht mal selbst an die Nähmaschine setzen und losnähen? Tatsächlich ist das einfacher als man anfangs denkt. Zumal sich Stoffwindeln perfekt dafür eignen, alter Kleidung oder Handtücher ein zweites Leben zu schenken. In diesem Artikel beschreibe ich euch, wie ihr eine Höschenwindel, Konturwindel und die passenden Einlagen schnell und mit wenig Aufwand selbstnähen könnt. Ihr benötigt dazu übrigens keine Overlock-Maschine (obwohl diese einige Schritte erleichtert), eine normale Haushaltsnähmaschine reicht vollkommen aus.

  1. Höschenwindel

Die klassische Höschenwindel eignet sich sehr gut als erstes Nähprojekt, da sie relativ einfach zu nähen ist. Für meine Höschenwindel habe ich fast ausschließlich alte Dinge „geupcycled“. Als Außenstoff, dem Deko-Stoff, diente ein altes Stillnachthemd aus Jersey (95% Baumwolle, 5% Elasthan). Die mittlere saugfähige Schicht besteht aus einem alten Handtuch (Baumwollfrottee, 100% Baumwolle) und die zum Kind gewandte Schicht aus einem Moltontuch (100% Baumwolle). Für die Einlage verwende ich zudem noch eine Mullwindel (100% Bio-Baumwolle). Ihr könnt hier ganz kreativ werden, Hauptsache der Stoff ist irgendwie saugfähig. Prinzipiell liegt es natürlich auch bei euch, wie viele Schichten eure Windel haben soll. Überlegt am besten vorab, wie ihr diese Windel einzusetzen gedenkt.

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Less-Waste im Bad

Müllvermeidung, Minimalismus, Naturkosmetik !

Pflege sollte nicht nur oberflächlich verschönern, sondern dem Körper wirklich gut tun. Aber bitte nicht zu Lasten anderer bzw. unseres Planeten. Zudem tut ein ‚ruhiges‘ Badezimmer ohne tausend Tigel und Plastikfläschen dem Geist richtig gut.

Dass das kein einfaches Unterfangen sein wird, ist klar. Dieser Artikel soll vor allem zeigen, was sich bei mir persönlich im Bad durchgesetzt hat und was es sonst noch tolles auf dem Lesswaste-Markt gibt.

Dank dem Onlineshop ‚ZumWegwerfenZuSchade‚* durfte ich einige der hier aufgeführten Produkte testen, einige andere habe ich mir selbst besorgt.

Für den Shop gibt es dauerhaft 10% mit dem Code: SWG-Rabatt. Meine Tipps sind ehrlich und unabhängig.

Alte Gewohnheiten und Einstellungen zu verlassen, ist nicht immer einfach und es kostet manchmal eine gewisse Überwindung. Die Badroutine, die ich hier vorstelle, ist meine ganz persönliche. Bewusst gebe ich hier keine allgemeingültigen Empfehlungen, denn was bei mir funktioniert, muss bei euch noch lange nicht klappen. Aber vielleicht gibt dieser Bericht ein paar Anregungen, um zum Ausprobieren zu animieren. Über Feedback und Austausch würde ich mich freuen.

Gesichts- & Körperpflege

Meine Vorlieben fürs Gesicht:

Was Gesichts- und Haarpflege angeht, habe ich mich in der Vergangenheit durch sämtliche Drogerieregale probiert (meine Haut/Haare mögen es mir verzeihen!). Mit einem ziemlich ernüchternden Ergebnis für die Gesichtshaut: trocken und unrein. Ein erster Schritt zur besseren Haut war der Verzicht auf Kuhmilchprodukte. Trocken war sie leider immer noch, durch das Klima und das hiesige Wasser wurde es nicht besser. Lange habe ich fette Cremes genutzt, die bröselige Haut zeigte sich nach einigen Stunden immer wieder. Der Durchbruch kam erst durch die Verwendung hochwertiger Öle. Auch weniger Wasser im Gesicht verwenden hilft. Ideale Gesichtsöle bei trockener Haut sind zum Beispiel Avocadoöl* und mein liebstes Arganöl*. Das Arganöl riecht etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber eine tolle, glatte und gut genährte Haut über einen langen Zeitraum.

Ab und zu empfiehlt sich ein Gesichtspeeling (ca. 1 Mal die Woche). Hier habe ich gute Erfahrungen mit dem zarten CleansingBit der Firma Rosenrot gemacht.

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